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ten. Iſt Dein Herr, der Deutſche, hier bei ſeiner Frau oder mit ſeinem Gebieter in den Krieg gezogen?“
„Er iſt fort mit dem Murat“ antwortete der Gon⸗ dolier haſtig.„Sage mir aber, König Fernando wird aus Sicilien—“
„Still!“ unterbrach ihn Trenta Capilli wieder. „Geh, ohne Dich umzuſchauen, Deines Weges und laß mich den meinigen gehen.“
Mas' Antonio mußte gehorchen. Er ging, von mächtigen Gefühlen bewegt, den Pfad zurück, der ihn hergeführt hatte, konnte es aber doch nicht laſſen, als er die Stellina erreicht hatte, ſich wenigſtens ſeitwärts ver— ſtohlen umzuſchauen, ob ſein ehemaliger Führer ſchon vom Ufer abgeſtoßen ſei, denn er hatte offenbar immer nach dem Meere geſpäht, ob die Barke nicht erſchiene, welche ihn wieder in Sicherheit bringen ſollte. Wenn er von Sicilien kam, wo der vertriebene König von den engliſchen Schiffen gegen jeden Angriff geſchützt war, ſo hatte er freilich die Küſte von Calabrien über die Meer⸗ enge ganz nah, aber es war ein kühnes Unternehmen, ſich auf ſo weite Entfernung von dort bis Neapel zu wagen, da ihn, wenn er erkannt wurde, der ſichere Tod erwartete. Vielleicht hatte er jedoch auf einer der In⸗ ſeln, auf Capri oder Jschia, einen ſichern Schlupfwinkel. Der König ſollte bald wieder ſeinen Einzug in


