Teil eines Werkes 
1. Bd. (1865)
Entstehung
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Gäſten, welche die Gondel der Principeſſa Virginia, die nun an einen hergelaufenen Tedesco verheirathet war, kannten, ihre Gloſſen im Vorüberfahren derſelben ge⸗ macht und den Unfall des Gondoliers mit jenem rück⸗ ſichtsloſen Hohnlachen bejubelt hatten, das man in glei cher Ungenirtheit nur bei Italienern finden kann. Ge⸗ wiß kam der Mann, nach ſeinem Ruder zu fragen; man wußte hier nicht, daß es ihm ſchon wiedergebracht war. Die Padrona des Hauſes, welche auf der Schwelle ihres Hauſes zufrieden umherſchaute, bemerkte den Diener des Hauſes Angri; vielleicht kam er, von ſeiner Herrſchaft irgend eine Beſtellung zu machen, wie es bei der Nähe der Villa ſchon vorgekommen war. Sie ſchickte einen ihrer flinken Kellner ab, die ſich wie geſchmeidige Aale durch das Gewühl der Gäſte wanden, jeden Anruf mit dem nie fehlendenSubito!(Gleich!) oderAdesso! (Hier!) beantwortend. Der Kellner fragte Mas' Antonio wie jeden Andern nach ſeinen Befehlen. Die ſer dankte ihm jedoch kurz, ſchützte ſein verlorenes Ruder vor und ging am Strande weiter, bis auf einmal land⸗ wärts ſchauend ſich ſein Auge belebte. Dort lag in

ſeiner ganzen Länge ausgeſtreckt ein Mann auf einem

Steinſitze und ſchien zu ſchlafen; wer aber recht hinſah, der konnte bemerken, daß er mit ſcharfen Blicken unaus⸗

bemerkt wurde, und mehrere gab es auch unter den