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geſetzt auf das Meer hin ſpähte, als ſuche er unter den Barken, welche die von den Purpurlichtern des Nieder⸗ gangs überwallte Flut durchkreuzten, eine beſtimmte her⸗ auszufinden. Mas' Antonio näherte ſich dem Ruhen⸗ den; er hatte ſchon bemerkt, daß er von ihm geſehen und erkannt war; er ging langſam, um kein Aufſehen zu erregen. Der Mann änderte ſeine Lage nicht, ſon⸗ dern blickte ihm gelaſſen entgegen. Der Gondolier ſah, daß er von der Stellina aus nicht mehr genau beobach⸗ tet werden konnte, doch ſtand er noch einmal ſtill, dehnte ſich, die Arme wie ein Telegraph ausſtreckend, als ſei er recht läſſig, und machte dann dem Manne— mochten ſie das von der Stellina her ſehen!— ein weithin be⸗ merkbares Zeichen, zuzurücken und ihm auch einen Platz zu gönnen. Jetzt konnte es Niemand mehr auffallen, wenn er ſich zu ihm ſetzte.
„Heilige Mutter Gottes! Seh ich Euch hier?“ rief er nun, ſeine Aufregung nicht länger bemeiſternd.
„Du ſiehſt mich Mas' Antonio, leibhaftig!“ erwi⸗ derte der Andere, welcher in der Tracht eines Landmanns der Abruzzen war und den bebänderten Spitzhut tief in die Augen gedrückt hatte, ſodaß von ſeinem Ge⸗ ſicht nicht viel mehr zu ſehen war, als der dichte ſchwarze Bart, welcher daſſelbe vom Kinn und Mund bis zu den Backenknochen umwallte.


