dieſe Begünſtigung beneidet wurden, hatte er in Marco's Gegenwart den Principe, als ihn dieſer ſeiner Tochter bei ihrer Verheirathung mitgab, gebeten, ihn lieber bei ſich zu behalten, und war ganz unmuthig geweſen, als der alte Herr, der nie einen Befehl zurücknahm, ihn mit ſeiner Bitte abgewieſen hatte; auch ſchien er in der gan⸗ zen Zeit ſich noch nicht mit ſeiner Stellung verſöhnt zu haben; er allein, wo Jeder, den die Gebieterin eines Wortes würdigte, bis in den Himmel entzückt war, blieb wie ein Stein, wenn ſie mit ihm ſprach, und hatte es endlich ſo weit gebracht, daß ſie es vermied, ein Wort oder einen Blick an ihn zu verſchwenden. Eins der Mädchen vom Hauſe, mit dem er über dieſen wunder⸗ lichen Haß und deſſen nicht zu errathende Urſache ſprach, hatte auf ſeine Befürchtung, daß Mas' Antonio mit ſei⸗ nem böſen Blick der ſchönen Frau einen Zauber anthun könne, ſchalkhaft gelacht und gemeint, es könne wohl auch umgekehrt ſein, daß die ſchöne Herrin dem armen Mas' einen Zauber angethan habe, worauf aber Marco, weil ihm dieſe Meinung zu dumm erſchien, ſich nicht eingelaſſen hatte. Daß der finſtere Menſch nun gar anfing, die Tugend und Treue der Principeſſa zu verdächtigen, war ihm unerträglich und er ſchleuderte ihm, als er darüber recht zum Bewußtſein kam, in der ausdrucksvollſten Weiſe italieniſcher Geſtieulation die geſpreizten Finger nach.
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