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von ihr denke?“ erwiderte Mas', indem er das letzte Wort ganz ausdrücklich betonte, als habe er dabei noch einen beſondern Hintergedanken.
„Nun, ich ſehe es an Deinen Augen, wenn Du ſie anſiehſt oder auf ihre Worte zu Andern horchſt“, antwortete Marco.„Du haſt den böſen Blick, Mas', und wenn die Principeſſa verhext wird, ſo weiß ich, wem ſie es zu verdanken hat, und werde Dich dem Herrn Vicar anzeigen.“
„Schenk' ihr lieber ein Hörnlein als Amulet und bind' es ihr heimlich ein!“ ſpottete Mas' indem er ſich nicht länger aufhalten ließ. Er ging durch die kleine offene Pforte am Fuße der Landungstreppe wieder hin⸗ aus, um längs des Ufers nach der Stellina, dem Wirths hauſe, vor welchem er die ihn verletzende Tarantella ge⸗ ſehen haben wollih zu wandern.
Marco ſah ihm nach. Er dachte alles Ernſtes im Sinne des Volksaberglaubens in Neapel, daß Mas' Antonio den böſen Blick beſitze und durch bloßes An⸗ ſchauen mit feindſeligen Augen Jemand irgend einen leiblichen oder geiſtigen Schaden zufügen könne; er glaubte davon ſchon Proben erlebt zu haben. Auch war er feſt überzeugt, daß er auf die ſchöne Frau, die in der ganzen Gegend la divina, die Göttliche, hieß, einen Haß geworfen habe; denn während alle, die ihr dienten, um


