Teil eines Werkes 
1. Bd. (1865)
Entstehung
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geſehen, die ich dort nicht ſuchte, am wenigſten die Ta rantella tanzend.

Marco lachte.Freilich! Da kann Dir wohl ein Schreck in die Beine und ein Krampf in die Fauſt ge⸗ fahren ſein. Wer iſt denn die Tarantellara, die Dich ſo erſchreckt hat? Ich weiß ja von gar nichts!

Biſt Du der Padre, dem ich beichte? verſetzte Mas.Höre, Marco, ich muß doch einmal nachſehen, daß ſie ſich nicht ganz wie ein kleiner Thunfiſch in die Netze verſtrickt. Unſere Principeſſa bleibt gewiß, bis der Mond aufgeht, oben und die Zeit wird ihr nicht lang werden, denk' ich. Unterdeſſen gehe ich einmal' nach der Stellina zurück. Du bleibſt ja hier ſitzen, das weiß ich. Sollte nach mir gefragt werden, ſo ſage nur, ich ſei nach meinem Ruder ausgegangen. Das verſtecke ich ſo lange hier in den Strauch. Du biſt mein guter Freund und wirſt mit mir zuſammenhalten, wie es ſich für Diener eines Hauſes gehört. Gib mir die Hand darauf, Marco.

Ja, ſagte Marco.Aber Du mußt mir nichts über die Principeſſa ſagen! Wenn ſie den Vetter ihres Mannes freundlich anſieht, ſo iſt das keine Sünde. Was hat Dir die Frau gethan, Mas', daß Du immer Böſes von ihr denkſt?

Mir? Nichts! Und wer ſagt Dir, daß ich Böſes