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Streitenden getreten wäre. Da ging das wilde Gezänk plötzlich, wie es in der Natur der leidenſchaftlichen, aber auch gutmüthigen Neapolitaner liegt, in ein herzliches Gelächter über, und beide waren verſöhnt. Der junge Schiffer erhielt wirklich von dem großmüthigen Herrn⸗ diener ein paar Kupfermünzen für ſeinen Fang und kehrte auf dem Landwege zu ſeinen Genoſſen zurück, um mit dieſen den Lohn in der Cantina ſogleich zu ver⸗ trinken.
„Nun Du es wieder haſt, ſage mir Mas', wie iſt es gekommen?“ fragte der jüngere Gondolier den ältern, der in ſeiner Art ein ſchöner Mann von etwa vierzig Jahren war.„Ich hab' es deutlich geſehen, daß Du über etwas erſchrocken biſt und darum das Ruder Dir aus der Hand fiel. Was war es?“
„Biſt Du neugierig, Marco?“ entgegnete Mas' „Mir kam ein Krampf in die Fauſt.“
„Das iſt nicht wahr, Mas', Du lügſt“, ſagte der Andere.„Ich hab's geſehen, daß Du öber etwas bei der Stellina erſchrocken biſt!“
„Diene ich mit einem Spion, der mir jeden Blick belauert?“ rief Mas' zornig. Aber er mäßigte ſich ſo— gleich und ſagte nach kurzem Beſinnen:„Ja, Marco, weil Du doch mein Kamerad und ein guter Kerl biſt, will ich Dir's ſagen. Ich habe vor der Stellina eine


