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ſagte er.„Willſt Du auch hin? Haſt Du auf der Schwarzburg zu ſchaffen? Ich ſeh' da einen vollen Korb! Und das Geſchirr da, das iſt doch nicht herrſchaftliches aus Rudolſtadt?“ Seine Fragen über⸗ ſtürzten ſich in dem plötzlichen Gedanken, daß es nun vielleicht in ſeine Hand gegeben ſei, zwei Fliegen mit einer Klappe zu ſchlagen, den Paſtor zu entdecken und die Spröde endlich durch Furcht zu bezwingen. Seine kleinen Augen funkelten wie die eines ſprungfertigen Marders.
Aber auch Lisbeth's Augen blitzten, ſie war keine ſchüchterne Taube.„Das Geſchirr iſt von der Schwarzburg“, ſagte ſie.„Wollt Ihr mitfahren, ſo ſteigt auf.“ Er kletterte lachend zu ihr empor; ſie machte ihm Platz, indem ſie ihren wohlgefüllten Korb neben den Knecht ſtellte. „Fort!“ rief ſie luſtig. Die Bergmannsfrau ſah dem ungleichen Paare mit großen Augen nach. Am folgen⸗ den Morgen kam Lisbeth, allein zurück und als die Frau ſie fragte, wo ſie den Krämer gelaſſen, lachte ſie wie ein Kobold.
Auf dem Schloſſe zu Rudolſtadt war unterdeſſen Mutter Anne auf ihre Bitte bei der Gräfin vorgelaſſen worden und hatte ihr das ſeit Jahresfriſt aufbewahrte Vermächtniß Gosmar's übergeben. Wohleingenäht war jetzt das Täſchlein, denn die Alte hatte doch der Neugier


