Teil eines Werkes 
3. Bd. (1868)
Entstehung
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Er hätte wohl mehr als einmal gegen ſeine armen Landsleute das Schwert ziehen müſſen. In Bamberg traf er den Biſchof von Würzburg, Herrn Melchior Zobel von Guttenberg, der zu dem dortigen Kirchen⸗ fürſten gekommen war, um gemeinſame Maßregeln gegen ihren unruhigen Nachbar, den Markgrafen von Kulmbach, zu beſprechen, welcher nach ſeiner Befreiung vom Grimmenſtein gewaltthätiger denn je ihre Rechte an der Grenze verletzte. Der Biſchof von Würzburg kannte auch ſeinen perſönlichen Feind, der den Mark⸗ grafen gegen ihn aufſtachelte, und ſprach ſich gegen Günther vom Walde, der von ihm wegen früher ge⸗ leiſteter Dienſte in Bamberg, ſobald er zufällig ſeine Ankunft erfahren, gleich eingeladen worden war, ſehr

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bitter über jenen Vaſallen aus. Es war Wilhelm von Grumbach, der in ſpätern Zeiten traurig genug bekannt geworden iſt. Doch hätte der Biſchof ſich immer ſagen müſſen, daß er ſelbſt durch Rechtsverweigerung in der Teſtamentsſache ſeines Vorgängers, der ein Oheim von Grumbach's Frau geweſen, ſich den wilden Reiter⸗ führer zum Feinde gemacht habe. Auf eigene Rechte pochen, fremde verletzen, ſcheint ſich aber in vieler Men⸗ ſchen Geiſt ganz gut zu vertragen.

Wollt Ihr Euch nicht in meinem Hochſtift nieder⸗ laſſen? fragte der Biſchof ſeinen Gaſt.Männer wie