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den Kopf zur Seite und ritt mit ſeinen Wächtern vorüber.
Zu Günther geſellte ſich gleich darauf einer von den deutſchen Reitern des Herzogs von Sachſen, welche, wie die geſammmte Reiterei, ihr Lagerquartier hinter dem Fußvolk hatten, weil dies bei einem feindlichen Angriff demſelben zuerſt gefechtsbereit entgegentreten konnte. Die Reiter waren, wie damals überall, vom Adel geworben, der in jener Zeit allein zu Pferde in den Waffen geübt war. Bei der Werbung wurden aber ſowohl beim Fußvolk wie bei den Reitern geübte Leute angenommen, die ihre Waffen und ganze Aus⸗ rüſtung mitbrachten, Reiter alſo auch ihre Pferde; ein Ausexerciren bei der Truppe kannte man nicht. Auch der ſtarke, breitſchultrige Mann mit dem kräftigen, ge⸗ ſunden Angeſicht, der vom Lagerquartier der herzog⸗ lichen Reiter herüberkam, um den thüringer Lands⸗ mann, den er auf dem gemeinſamen Marſch kennen gelernt, aufzuſuchen, war ein Edelmann, der um Sold diente. Er war ſtehen geblieben, um die Ungarn mit ihrem Gefangenen zu betrachten, und ſagte dann zu Günther:„Das iſt ein Goldfink, den ſie da erwiſcht haben, ein ſchmuckes Bürſchchen! Er wird ein ſtatt⸗ liches Löſegeld zahlen müſſen!“
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