Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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S

und jagte zum Wagen ſeiner Herrin zurück, der mitt⸗ lerweile am Wohnhauſe vorgefahren war.Es iſt nur ein Hund! meldete er lachend.

In der Thür des Hauſes erſchien jetzt mit freudig verwundertem Geſicht das junge Mädchen, das heute erſt von der Gräfin Urlaub genommen hatte und nicht längſt hier angekommen war.Wie geht es der Frau? fragte Katharina, als ſie ihr ſchnell beim Aus⸗ ſteigen half.

Der fehlt nichts! Aber der Herr iſt ſchwer ge⸗ ſtürzt! antwortete Lisbeth etwas zerſtreut, da ſie den Menſchenknäuel im Hofe bemerkte und vor Ungeduld brannte, zu ſehen, was es dort gab.

Wo iſt das Fräulein? fragte die Gräfin nur noch, Lisbeth wurde aber der Antwort überhoben, denn Adelheid trat ſelbſt aus der Pforte und eilte der Gräfin entgegen. Sie konnte ihr nun Alles ſelbſt ſagen, was ſie dem Papier anvertraut hatte. Auch ſie warf einen verwunderten Blick nach der gedrängten Gruppe, in deren Mitte ſich etwas Beſonderes zu⸗ tragen mußte, aber die Ankunft der theuren, innig verehrten Frau ließ ſie nichts Anderm ihre Aufmerk⸗ ſamkeit ſchenken. Sie küßte ihr die Hand und wurde von den jungen Schweſtern, welche ſie ſehr lieb ge⸗ wonnen hatten, herzlich begrüßt.