Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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ihn um Gottes willen, er ſolle ihnen zum Frieden helfen, ſie wollten ihm unter ihrem Stadtſiegel Urkund geben, daß er nichts ohne ihr Geheiß und anders nicht, denn einem rittermäßigen Mann gebühret, bei ihnen gehandelt, ſie wollten ihm auch ſeine Güter zu Burtenbach liegends und fahrends bezahlen“. Da hatte ſich der tapfere Mann endlich fügen müſſen. In den Worten, die er ſelbſt darüber niedergeſchieben hat, drückt ſich ſeine volle Erbitterung aus.„Da die Fürſten ſo ſpöttlich vom Oberland entwichen, die Oberpfalz und die Donau ganz und gar verloren, Würtemberg und alle Städte bis Konſtanz und Lindau ſchändlich über⸗ geben, Baiern und Tirol wider uns, Alles rings um Augsburg voller Feinde und ich mich keiner einzigen menſchlichen Hülfe zu getröſten hatte, hab ich mich endlich drein ergeben.“ Mit nur fünfunddreißig Reitern war er am 29. Januar 1547 vor Tagesanbruch aus der Stadt geritten, und noch an demſelben Tage hatten die Ab⸗ geordneten derſelben den Kaiſer zu Ulm fußfällig um Gnade gebeten. Bald darauf war auch Straßburg dem Beiſpiele gefolgt und am vierten März der Herzog von Würtemberg. Zum Hohn erzählte ſich das Volk die Fabel, er habe ſich dazu ein Roß abrichten laſſen, das vor dem Hauſe des Kaiſers die Kniee gebeugt, worauf der Reiter abgeſeſſen, um im Audienzſaal vor