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Kaiſers Politik, deren Räthſel und Geheimniſſe kein Sterblicher gelöſt hat, einen ſolchen Frieden verlangte. Sie ließ aber nun die ganze Politik, an welcher ſie nichts ändern konnte, fallen und ſprach mit dem Vetter von den Seinigen, auch von andern näher liegenden Dingen. Das war für beide wie ein linder wohlthuender Balſam auf die herben, ätzenden Stoffe, welche ſie bis jetzt berührt hatten.
„Ich habe Euch aber noch etwas zu erzählen“, ſagte Günther darauf.„Der Sohn der Spinnerin hat ſich wiedergefunden, unſer Halbvetter, den Ihr hier auf der Heidecksburg gehegt habt und der nachher nach Paulinzelle ging. Man konnte ihn ſchon den künftigen Abt von Paulinzelle nennen! Wenn Euer Schwiegervater länger gelebt und die katholiſche Kirche im Lande, wie bisher, aufrecht erhalten hätte, ſo wäre er Abt geworden.“
Katharina war bei den erſten Worten betroffen ge⸗ weſen. Sie hatte doch mit Niemand als mit Doctor Aquila, dem Zeugen ihrer Begegnung im Haine, von dem Armen geſprochen, deſſen Erinnerung ihr ſtets traurige Gefühle weckte! Indeſſen war ſie fern davon, dieſer Erinnerung auszuweichen, ſie bezog die Rede des Vetters auf jene Rückkehr des Ruheloſen vor andert⸗ halb Jahren und wollte darüber ſprechen, der Graf aber ließ ſie nicht dazu kommen.„Ja, Katharina, er


