Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Kurfürſt kräftige Unterſtützung von den Bundesgenoſſen, beſonders von den norddeutſchen, die ſich der Sache bisher fern gehalten, er fand aber nur leere Worte und die beim Heere forderten ihn förmlich zur Heim⸗ kehr auf, um auch heimkehren zu können! Es war genug geſchoſſen und ſcharmutzirt worden, auch fürſt⸗ liches Blut gefloſſen— Herzog Albrecht von Braunſchweig war in einem Gefechte gefallen, in einem andern der „linke Schwager“ des Landgrafen, ein Bruder ſeines Zu⸗ weibes, wie Margarethe von der Saal in Deutſchland genannt wurde, verwundet— der Winter ſtand vor der Thür. Rückzug, Heimkehr, Trennung, Winterquartiere in den geiſtlichen Stiftern, um dieſe zu brandſchatzen— dem Kaiſer war der bisherige Kriegsſchauplatz überlaſſen, und eine Aeußerung des Landgrafen, als ihn der Rath von Frankfurt beim eiligen Durchzug mit zweihundert Reitern heimwärts fragte, was er thun ſolle, iſt charakteriſtiſch für die ganze Lage:„In dieſer Zeit muß jeder Fuchs Sorge tragen, ſeinen eigenen Schwanz zu bewahren!“