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und das Concil zu Trident keine Einigung herbeiführten, unterhandelt; der Papſt ſei bereit, den Kaiſer mit Geld und Truppen, die ein Legat nach Deutſchland führen ſolle, zu unterſtützen, habe ihm auch die Hälfte der Jahreseinkünfte aller ſpaniſchen Kirchen ſowie den Verkauf einer großen Zahl ſpaniſcher Kloſtergüter zugeſtanden.
„Euer Gewährsmann iſt ein Geiſtlicher!“ rief der Graf bei dieſen genauern Angaben.
Sie antwortete darauf nicht, ſondern ſetzte hinzu, daß der Kaiſer von Regensburg bereits nach Rom geſendet habe, um nun das beſprochene Bündniß abzu⸗ ſchließen.
„Aber der Juni iſt faſt vorüber!“ ſagte Günther. „Noch iſt nichts geſchehen!“
„Wißt Ihr das?“ entgegnete Katharina.„Die Schmalkaldner haben ihren Bundestag kürzlich zu Ulm gehalten, Kriegsvolk iſt im Ueberfluß zu haben für ſie, ſeit der Krieg auch zwiſchen Frankreich und England zu Ende; der Beichlingen und Georg von Reckerodt ſind mit ihren Schaaren aus franzöſiſchem Dienſt ent⸗
laſſen und ſchon angenommen von den Schmalkald⸗
nern.“ „Das haben Euch die Mansfelder geſagt!“ rief Günther.„Sie haben auch mit mir davon geſprochen!“
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