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Thema nicht wieder an, ſondern nahm ein anderes auf, das nun einmal zur Sprache gebracht war.
„Die Frau, die der Landgraf als zweite gehei⸗ rathet hat, war alſo eine Freundin Eurer Muhme!“ begann er.„Soviel ich weiß, war ſie im Dienſt der Prinzeſſin Eliſabeth in Rochlitz, der Schweſter des Landgrafen, die eben kein Wittwenleben führt, wie es dem Herrn wohlgefällt. Eure Muhme iſt aber zu der Landgräfin nach Heſſen gekommen und hat wohl für das gute Recht ihrer Fürſtin geſprochen, wodurch ſie in Ungnade gefallen iſt. Ja, Freund, das war ein ärgerlicher Fall, der beichtväterlich, nicht aber öffentlich hätte behandelt werden ſollen. So haben es Luther und Melanchthon, die an der Sache nichts ändern konnten, auch gemeint, und diejenigen haben eine große Sünde begangen, welche dasjenige unbedachtſamer⸗ weiſe gemein gemacht, was der Fürſt und die Geiſt⸗ lichen, die er zu Rathe gezogen, einander unter dem Siegel des Beichtgeheimniſſes vertraut hatten.“
„Freilich! Aber wenn es verſchwiegen blieb, ſo fiel die Schande vor der Welt doch auf die Frau, die kein Menſch für ein angetrautes Eheweib anſah. Man kann's ihr nicht verdenken, wenn ſie's öffentlich gemacht.“
„Beſſer, daß einer eine unverdiente Schande trägt“,


