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nicht ändern; feſt in der reinen Lehre kann das Volk auch noch nicht ſein, denn ſie iſt ihm noch nicht lange gepredigt; das Senfkorn will Zeit haben, bis es zum Baume wird, der die Welt beſchattet. Darum iſt es gut, Valentin, daß Ihr es nicht durch Römiſche wollt verwirren laſſen, und ich rathe Euch doch, Eure Muhme nicht allzulange hier zu beherbergen.“
„Ihr fürchtet doch nicht für uns auf unſere alten Tage?“ fragte Valentin lächelnd.„Oder etwa für die kleinen Buben?“
„Hängen dieſe nicht ſehr an der Muhme?“ ent⸗ gegnete Aquila.
„Freilich! Sie iſt gar zu lieb und freundlich zu ihnen“ antwortete der Großvater.„Aber von geiſt⸗
lichen Dingen ſpricht ſie nicht mit ihnen, davon wiſſen
die Jungen auch nichts.“
„Ich glaub's!“ ſagte Magiſter Aquila in einem Tone, welchen der Freund für einen Vorwurf nehmen konnte. Was er noch mehr ſagen wollte, wurde durch ein Knurren des Hundes unterbrochen, der neben ſeinem Herrn gelegen hatte und jetzt den Kopf hob, nach einer beſtimmten Richtung hinauswitternd, wäh⸗ rend ſich die fleckigen Haare auf ſeinem Rücken ſträubten. Valentin beſchwichtigte ihn durch einen Schlag auf den Kopf, und der Geiſtliche knüpfte das
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