Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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und da Adelheid keinen Arzt haben will, ſo habe ich eine Frau, zu der Viele in der Gegend ein großes Ver⸗ trauen haben, herbeſtellt, daß ſie ihr vielleicht mit einem Trank gegen die Anfechtung zu Hülfe kommt. Ja, Grete, ſtoße mich nicht an! Wenn ich gefragt werde, ſo gebe ich eine bündige Antwort, kein Drehen und Wenden um das Ding herum. Wir glauben, daß der Adelheid irgend etwas angethan iſt, davon ſie nicht geſund werden kann.

Und ein Teufelswerk wollt Ihr durch ein anderes vertreiben? entgegnete Aquila, der zwar aufgeklärter war als viele ſeiner Zeitgenoſſen, aber den herrſchen⸗ den Glauben an übernatürliche Künſte, weil er durch manche unerklärliche Erſcheinung unterſtützt wurde, nicht ganz verwarf.Laßt mich denn das Fräulein ſehen, ich weiß ja nun, was ich erfahren ſollte.

Ihr wißt Alles, Ehrwürden, was uns ſelbſt bekannt iſt, ſagte Frau von Ehrenſtein aufſtehend.Ich mochte in das arme Kind, daß ſich ſo unglücklich fühlt, nicht mit Fragen dringen. Sie weiß, daß Ihr her⸗ kommen würdet, vielleicht hat ſie auch von ihrem Fenſter Euch ſchon geſehen, ich werde aber voraus⸗ gehen und ſie auf Euren Beſuch vorbereiten oder ſie mit in den Saal bringen.

Als Frau Margarethe fortgegangen war, begann

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