Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Theil an dem Beſcheide, welcher dem Fürſten auf ſein Anſinnen zuletzt geworden war, aber Alles, was die Männer betraf, die er als Streiter der Kirche vor allen hoch und werth hielt, berührte ihn mit, und dieſe Sache konnte vorzüglich dazu dienen, ihrem Anſehen zu ſchaden. Hatten ihre Feinde ja doch ſchon Luther's Ehe benutzt, um ſeinem Reformationswerk niedrige Beweg⸗ gründe unterzuſchieben!

Die linke Landgräfin! wiederholte er.Bei der war alſo die Muhme Eures Eidams im Dienſt?

Im Dienſt nicht. Sie hatten ſich ſehr lieb in den Kinderjahren. Adeheid ging dann als Hoffräulein zu der Landgräfin Chriſtine nach Heſſen. Ihr wißt ja, daß ſie eine Tochter des Herzogs Georg aus Sachſen war. Wie's nun dort weiter gegangen, weiß ich nicht ſie hat davon wenig erzählt ich glaube aber, daß ſie

der Fürſtin ihrer Freundin wegen zuwider geweſen iſt.

Und darum iſt ſie entfernt worden? fragte der Superintendent, welcher bei dieſem Einblick für das ihm noch unbekannte Mädchen eine lebhafte Theilnahme faßte.

Wahrſcheinlich! erwiderte Ehrenſtein.Sie ſpricht über ihre letzte Zeit in Kaſſel nicht viel und hat ſelbſt meiner Frau nur ſo viel geſagt, daß ſie ganz beſonders ihres Glaubens wegen dort nicht länger bleiben können, n denn, lieber Herr, ſie iſt katholiſch.

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