folgte. Gewiß hatte der Krämer Weitläufigkeiten ge⸗ macht und ſich doch eindrängen wollen, worauf der Hund gegen ihn losgelaſſen worden. Der Alte lachte, aber der rohe Spaß that ihm nun ſelbſt leid und er pfiff durchdringend auf dem Finger. Es war zwar noch lange nicht ſo ſchlimm, als wenn der Kandel einem der alten Wegelagerer in die Hände gefallen und neben perſönlicher Mißhandlung ſeines ganzen Krams beraubt worden wäre. Von dieſer adligen Sitte, wie der alte Herr kürzlich gegen den Kriegs⸗ mann bei Paulinzelle geäußert, hatte ſich Schloß Ehren⸗ ſtein, ſeines Namens würdig, immer rein gehalten, aber auch der tödtliche Schreck, den der Krämer in ſeiner Feigheit jetzt erlitten hatte, konnte ihm übel bekommen.
Da ſprang es den Berg herauf, erſt der Hund und bald hinter ihm die Knaben.„Er hat ihn doch nicht gebiſſen?“ fragte der Großvater ſtreng.
Sie berichteten lachend, daß Kandel wie eine Katze davongeſprungen ſei und ſie den Hund, der ihm nach⸗ geſetzt, gleich abgerufen hätten.„Das iſt recht! Ich will die Spürnaſe nur heut' nicht hier haben“ ſagte der alte Herr.„In der andern Woche kann er kom⸗ men, da will ich ihm abkaufen.“
wüthende Gebell des Hundes, dem ein Angſtſchrei
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