Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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den langjährigen Freund und geiſtlichen Helfer bringen ſollte, oder die alte arme Kräuterfrau, hätte er wohl ſelbſt nicht entſcheiden können. Zu ihm geſellten ſich jetzt, über Stock und Stein daherſpringend, ſeine beiden Enkelknaben, die ihm athemlos verkündigten, daß der Kandel heraufkomme, der werde gewiß wieder hübſche Sachen haben, die der Großvater ihnen kaufen könne. Dem Großvater ſchien aber der Krämer heute nicht ſo willkommen zu ſein als ſeinen Knaben, er ſtrich ſeinen Knebelbart in die Höhe und ſagte:„Dem lauft entgegen und ſagt ihm, daß ich nichts brauche,

1 er ſoll ſich die Mühe nicht erſt machen, heraufzuſteigen; nehmt den Murks mit, und wenn der Jude nicht um⸗ kehren will, ſo hetzt ihm den Hund auf den Hals!

Geh mit, Murks. Aber beißen laßt ihn nicht.“

„Iſt der Kandel ein Jude, Großvater?“ fragte der älteſte Knabe.

„Schlimmer als ein Jude! Er iſt ein Türke oder Heide oder auch gar nichts, wie's einer haben will! Lauft, Kinder! Sagt ihm, in der andern Woche ſoll er wiederkommen, heut' kann ich ihn durchaus nicht brauchen.“

Die Knaben erfüllten jauchzend den willkommenen Auftrag und bald hörte man unten, wo der Fuß der Höhe vom bewachſenen Abhang verdeckt war, das

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