Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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aber nicht entſchuldigt und haßte noch jetzt ſeine Ver⸗ führer und Genoſſen. r

„Hätt' ich Alles gewußt“ ſagte ſie auf Gosmar's e Dank,„ſo wärſt Du nicht über meine Schwelle gekom⸗ h

men. Daß Dich der Landgraf verfolgt, kann ich mir nun ſchon denken; er iſt dahinter gekommen, wer ſich d bei ihm eingeniſtet hat, und auch bei unſerm Grafen e hat's keiner großen Aufmahnung gebraucht, denn Eure Rotten haben ihn ja ſelber mit ſeinem Vater in Son⸗ dershauſen bedrängt. Die Geſchichte von der andern Frau Deines Landgrafen oder gar, weil Du Dich grade beim Prediger verſteckt haſt, von der lieben—“ Sie unterdrückte ſogleich ihre Rede, da ſie noch zu rechter Zeit inne wurde, daß ſie von Günther's Mutter ſpre⸗ chen wollte, und ſetzte nur kurz hinzu:„Alles Fuchs⸗ ſchwänzerei! So wirſt Du auch die Wohlthat, die Du eben genoſſen haſt, vergelten, bis endlich doch Galgen und Rad Dein Lohn iſt!“— „Das ſoll Sie mir noch abbitten!“ wiederholte Gos⸗ mar die Worte, die er ſchon einmal zu ihr geſprochen hatte, nahm ſeine Kappe von der Bank, das Einzige, das er mit ſich zu nehmen hatte, und verließ die Stube. Die harte Frau ging mit hinaus, um zu ſehen, daß er auch wirklich ſeinen Abzug nicht verzögere; er wollte ihr noch etwas ſagen, beſann ſich aber anders, als er