Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Ihn denn fortgetrieben, wenn's nicht die Luſt am Un⸗ fug in der Welt war, die Er freilich bei Seiner from⸗ men Herrſchaft nicht büßen konnte?“

Gosmar konnte den Blick der Alten nicht ertragen, ſeine Augen flackerten wieder wie Irrlichter umher. „Graf Heinrich war ein guter Herr!“ ſagte er.„Und ſeine Hausfrau noch beſſer als er. Warum ich fort⸗ gegangen bin, Mutter Anne, das habe ich Ihr ſchon geſagt.“

„Aber nicht die Wahrheit!“ erwiderte ſie.„Die mag ich auch gar nicht wiſſen, was geht's mich an! Ich will überhaupt gar nichts mehr mit Dir zu thun haben; jeden Tag hört man neue Schlechtigkeiten von Dir; am Ende kommt's noch heraus, daß Du auch den Grafen, Deinen Herrn, oder die Frau umgebracht haſt!“

Ein graufahler Schein zuckte bei dieſen harten Worten über das blaſſe Geſicht des Mannes, und er ſagte mit einem erzwungenen Lachen:„Am Ende noch mehr! Ich habe die Heidecksburg an allen vier Ecken angezündet, daß die Gräfin mit ihren drei Töchtern verbrannt iſt!“

„Du biſt ein verſtockter Geſell, das weiß ich ſchon“, verſetzte die Alte, ſich wieder zu ihrem Herde wendend, wo das Feuer während dieſes Geſprächs erloſchen war. Gosmar verließ die Küche und ſetzte ſich in der Stube