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„Von Arnſtadt jetzt! Mein Vater hat nun alles Schwarzburgiſche Land, bis auf Frankenhauſen, wo mein Ohm Heinrich wohnt, und Leutenberg, das noch unſer Vetter hat. Es iſt auch ſchön dort, beſonders auf der Friedeburg.— O bleibt doch noch! Wie heißt Ihr?“
„Ich heiße wie Ihr! Günther!“ erwiderte der Fremde.
Der Graf reichte ihm lachend die Hand.„Gnädiger Herr!“ rief der Hofmeiſter. Aber der Fremde hatte ſchon unbedenklich die ihm gebotene Hand ergriffen.
„Ja! Das Zeichen bemerkt Ihr auch!“ ſagte Graf Günther.„Jeder ſieht mein rothes Kreuz in der Hand gleich! Das habe ich mit auf die Welt gebracht. Die Leute deuten's, daß ich einmal ein tüchtiger Kriegs⸗
n werden ſoll. Will's Gott! Wo habt Ihr denn Glücklich oder unglücklich?“
„Unglücklich!“ antwortete der Fremde.„Jenſeits des Alpengebirgs im Savoyerland— ſie haben es die Schlacht von Ceriſolles genannt. Und der Kaiſer, der unterdeſſen ſiegreich in Frankreich eingedrungen war, hat Frieden gemacht, ehe wir die Scharte auswetzen konnten.“
„Ich weiß, ich weiß!“ rief der Jüngling, der mit leuchtenden Augen zugehört hatte.„Es wird aber


