Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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ſchon bald wieder ein Krieg mit den Franzoſen ſein, wo Ihr's ihnen heimgeben könnt. Iſt nicht ein Zwei⸗ kampf Eures Feldoberſten dabei vorgefallen? Ich habe auch ſeinen Namen gewußt! Wie hieß er doch!“ wandte er ſich an ſeinen Hofmeiſter, der unmuthig die Achſeln zuckte.„Ei, Ihr habt mir's ja ſelbſt erzählt, als ihr mit den Letzten, die bei uns waren, geſprochen hattet!“

„Hildebrand von Madruſch, wenn Ihr den Namen begehrt“ ſagte der Fremde.

„Wie kam's denn, daß Ihr den Schweizern unter⸗ lagt?“ fragte Graf Günther eifrig. Erzählt mir's!“ Ich höre nichts lieber!“

„Gnädigſter Herr, ich glaube, der Wagen kommt!“ erinnerte der Hofmeiſter.„Er wird vorbeifahren, wenn wir hier im Buſche verſteckt bleiben.“

„So ſtellt Euch an den Rand, bis er da iſt!“ Jüngling in einem haſtigen Tone, der wohl verrieth, daß er ſich nicht allzugehorſam ſeinem Erzieher fügte. Dieſer zauderte, er konnte doch ſein junges Herrlein nicht mit dem rohen Kriegsknecht allein laſſen, da ließ ſich zu ſeiner großen Erleichterung jetzt wirklich der Peitſchen⸗ knall hören, durch welchen der Kutſcher ſich ankün⸗ digte.

„Sagt ihm, er ſoll warten!“ befahl Graf Günther