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Landfahrer, der ſich herausnahm, ihn ſeinerſeits zu fragen, ſträflich an; ſein Zögling dagegen antwortete:
„So könnt Ihr mir vielleicht ſagen, ob die Gräfin von Schwarzburg dort iſt“, ſprach der Fremde.
„Meine Baſe iſt auf der Heidecksburg“ antwortete der Jüngling mit offener Freundlichkeit.„Sie hat mich bis hierher zurückbegleitet, iſt aber heute nach Rudolſtadt zurückgekehrt.“
„Ihr ſeid ein Verwandter der Gräfin?“ rief der Fremde mit einem Tone, der großen Antheil verrieth, dem Hofmeiſter jedoch ganz ungebührlich erſchien. Er wollte einſchreiten, der junge Graf kam ihm aber zuvor.
„Ich bin ein Schwarzburger, Günther von Schwarz⸗ burg, ja!“ erwiderte er.„Wir heißen alle Günther oder Heinrich.“
„Und die verwittwete Gräfin—“ fragte der Fremde, hielt aber inne, als falle ihm nun doch ein,
daß er ſich ungeziemend benehme.
„Meint Ihr meine Baſe Katharina, die Wittwe meines Oheims Heinrich?“ antwortete der junge Graf. „Ich habe ſie beſucht, um mich von ihr und den Muhmen zu perabſchieden, denn ich gehe jetzt nach Dillenburg zum Grafen von Naſſau und dann vielleicht an den Hof des Kaiſers.“


