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dachte er in Blankenburg zu bleiben und, wenn er weiter gehen mußte, morgen nach Rudolſtadt zu wan⸗ dern. Dort war ſein Grenzſtein!
Während er unweit der Straße auf einem ſchattigen Platze im Walde ſaß und ſein Frühſtück verzehrte, ließ ſich in ſeiner Nähe auf einmal ein helles fröhliches Gelächter vernehmen und gleich darauf von derſelben Stimme eine Frage, die er nicht verſtand, ebenſo wenig die Antwort, welche im männlichen Tone er⸗ folgte. Nun rauſchten aber die Zweige im Gebüſch und Günther ſah plötzlich einen ſchlanken Jüngling, der kaum den Knabenjahren entwachſen ſchien, vor ſich ſtehen. Dieſer ſtutzte bei dem unerwarteten Anblick des fremden Mannes im Geſträuch und ſeine Hand zuckte unwillkürlich nach dem Griff des leichten Schwer⸗ tes, das er im goldgelben Wehrgehänge trug, aber ſie hemmte ſogleich ihre Bewegung und der Jüngling wünſchte dem Fremden, in deſſen Fingern er ein Stück Schwarzbrod ſah, guten Imbiß. Ein älterer Mann am nun auch zum Vorſchein und fragte im Tone der Autorität:„Woher des Wegs?“
Der Fremde ſtand ruhig vom Boden auf und ant⸗ wortete:„Weither! Ihr aber, kommt Ihr von Blanken⸗ burg?“ Der Mann im ſchwarzen Kleide, der wohl der Hofmeiſter des jungen Herrn ſein mochte, ſah den
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