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ihm zwar auf ewig verſagt, wie es ſchon in der Stunde geweſen, als ihm zuerſt das Herz in der jugendlichen Bruſt zu einer Leidenſchaft erwacht war, welche er Sünde und Wahnſinn zugleich nennen mußte, aber eins konnte er doch jetzt mit Sicherheit gewinnen: ein Wiederſehen! Was dann weiter geſchehen ſollte, wußte er ſelbſt noch nicht; vielleicht brach der Kampf aus, von dem er ſchon im Feldlager ſeines Kaiſers von klugen, einſichtsvollen Männern als unvermeidlich hatte reden hören, der Kampf um das höchſte Gut des Menſchen, den das Schwert entſcheiden mußte, da ſich die Waffen des Geiſtes jetzt wirkungslos bewieſen hatten. In dieſem guten Kampfe für den Glauben wollte dann der ehemalige Mönch von Paulinzelle als Mitſtreiter ſiegen oder ſterben.
Ohns ſich unterwegs aufzuhalten, neugierig ange⸗ ſtarrt in den Dörfern, die er durchſchritt, erreichte er die Nähe von Blankenburg und raſtete im Walde, um von dem kargen Vorrath, den er geſtern in der Stadt ſich verſchafft hatte, ein mäßiges Frühmahl zu halten. Er war von Franken her über das Waldgebirge ge⸗ kommen; es wäre nicht nöthig geweſen, dieſe Richtung einzuſchlagen, da er nach dem Rhein ziehen wollte, aber der Heimat ſo nahe, hatte ihn ein Gefühl wie Heimweh befallen. Jetzt wußte er, warum. Heute ge⸗


