Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Bewegung auf und ſchaute wild umher. Ein wackeres Mannesgeſicht, tief gebräunt, mit langen, von der ſchlechten Ruheſtatt etwas wirren Haaren und einem krauſen ſchwarzen Barte um Wangen, Mund und Kinn! Beim Anblick des Reiters, der vor ihm ſein Pferd anhielt, ſtand der Erwachte raſch auf und faßte nach ſeiner Hüfte, als wolle er ſich verſichern, daß die kurze Wehr, die er umgeſchnallt trug, ihm während des Schlafes nicht abhanden gekommen ſei.

Laßt ſtecken! ſagte der Reiter lachend.Ich thue Euch nichts, bin froh, wenn Ihr mir nichts thut. Ihr habt Euch kein Lotterbett ausgeſucht, um Eure Nachtruhe zu halten.

Lotterbetten ſuche ich auch nicht! erwiderte der Fremde finſter und hob ſeinen langen Wanderſtab auf, der noch am Boden lag. Das war jedenfalls ein ab⸗ gedankter Landsknecht, welcher ſich, wie es ging, durch⸗ half, bis wieder einmal die Werbetrommel ging, ein gartender Landsknecht, wie der Volksausdruck lautete. Mit denen war nicht gut Kirſchen eſſen, man mußte ſäuberlich mit ihnen umgehen. Ueberdem ſah der Mann hier mit ſeinem ſtolzen Aufblick und den langen ſchwarzen Locken nicht aus wie gemeiner Leute Sohn, und der Reiter wußte ja, daß viele vom Adel, ſeit der Landfrieden ihm das Stegreifhandwerk