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ſein, wie ſehr ſie ſich auch geſträubt hatten, ihr ſchönes reiches Kloſter, wo ſie herrlich und in Freuden gelebt, zu verlaſſen. Auf dem Wald, wie das Thüringer Volk kurzweg ſein Gebirge nennt, wußte man von den geiſtlichen Herrn in Paulinzelle gar viel zu erzählen; beſaßen ſie doch von langer Zeit her einen Ablaß, den ihnen der Papſt verliehen, und wenn ſie andere arme Sünder im Lande damit begnadigten, konnten ſie ja doch auch für ſich ſelbſt davon Gebrauch machen. Nun ſie endlich von dem Grafen gezwungen worden waren, auszuwandern, hatten ſie wohl nicht Luſt gehabt, ſich in andere Klöſter vertheilen zu laſſen und nach ſtrenger Ordensregel zu leben, darum hatten ſie gewiß gern ihr Kloſtergelübde vom Erzbiſchof zurück⸗ genommen. Auf Junker Günther hatte das aber Alles keine Anwendung. Der war nicht ins Kloſter ge⸗ gangen, um dort wie die andern zu leben, dazu war er noch viel zu jung und feurig nach mannhaften Thaten, alſo konnte es nur aus Frömmigkeit geſchehen ſein, und daß er nicht zufrieden war, der Welt zurück⸗ gegeben zu ſein, das hatte er ja heute deutlich ausge⸗ ſprochen. Frau Anne war keineswegs, wie ſie ſich ſelbſt genannt hatte, ein dummes Weib, ſie hatte Ver⸗ ſtand genug und kam viel herum im Lande, denn wo ſie einmal auf einem Edelhofe mit ihren Kräutern ge⸗


