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mehr helfen. Fortgezogen aus Paulinzelle, ſagſt Du? Vertrieben ſind wir, mit Gewalt vertrieben, hinausge⸗ ſtoßen in die Welt, eine Beute des böſen Feindes! Sei ſtill, Frau! Ich bin der Junker Günther nicht mehr, dem Du auf der Friedeburg Märchen erzählt haſt, auch Pater Ambroſius von Paulinzelle nicht mehr, denn unſer eigener Oberhirt von Mainz hat unſere Kloſtergelübde aufgelöſt und uns wieder der Welt über⸗ geben, der Welt und dem Satan!“
„Gott ſei bei uns!“ rief die alte Frau.„Sprecht doch nicht ſo ſündlich!“
„Nicht der eheliche Sohn eines Grafen von Schwarz⸗ burg bin ich mehr“ fuhr der Mann fort,„ſondern nur noch meiner Mutter Sohn, der Sohn der armen Frei⸗ berger Spinnerin. Der wird ſich nun ſchon durch die Welt ſchlagen. Wann iſt Graf Heinrich in Arnſtadt geſtorben?“
„Vor ſieben Jahren ſchon“ erwiderte Anne.„Er liegt in der Frauenkirche bei ſeiner ſchönen Mutter be⸗ graben.“
„Und die Gräfin? Wohnt ſie noch in Arnſtadt?“ fragte Günther.
„Beileibe! Die Lande hat nun alle der Sonders⸗ häuſer, darum nennen ſie ihn auch Günther mit dem fetten Maule. Blos in Leutenberg ſitzen noch Vettern


