Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Da komme ich nicht mehr hin, erwiderte ſie kurz.

Die Gräfin iſt natürlich auch lutheriſch wie alle! Doch das ſind eitle Fragen! Läßt ſich's der Graf noch wohl ſein?

Wenn Ihr den Grafen Heinrich meint, der iſt todt, erwiderte die Alte.

Todt! rief er mit einem Aufſchrei und verſtummte dann.

Wo ſeid Ihr denn geweſen, daß Ihr das gar nicht erfahren habt? fragte Frau Anne verwundert.

Er gab keine Antwort, ſeine Augen hafteten am Boden; die Alte bemerkte, daß der Stab in ſeiner Hand zitterte.

Ich ſoll Euch nicht Pater Ambroſius nennen und Junker Friedeburg auch nicht ſagte ſie,wie heißt Ihr denn jetzt? Wo ſeid Ihr geweſen in den letzten Jahren, ſeit Ihr aus Paulinzelle fortgezogen ſeid? Ihr wißt ja, die Kräuter⸗Anne hat's immer gut mit Euch gemeint! Sagt mir, was Ihr vorhabt; ich bin nur ein altes dummes Weib, aber ich kann Euch doch vielleicht einen Fingerzeig geben.

Du biſt mir gut, das weiß ich, und kein dummes Weib, ich hätte Dir nur immer folgen ſollen, Anne. Das iſt aber nun zu ſpät und Du kannſt mir nicht