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ſeine eiſerne Geſundheit angegriffen hatte— von Schonung wollte er nichts wiſſen, ja er ſchien ſeine Thätigkeit faſt fieberhaft zu verdoppeln und die Vor⸗ ſtellungen ſeiner Gemahlin fruchteten eben ſo wenig, als die ſeiner getreuen Räthe und Diener, weil der Leibarzt, Dr. Köſter, lächelnd erklärte, das Unwohlſein des Königs habe gar nichts zu bedeuten und könne nur gefährlich werden, wenn man ihn durch unnütze Be⸗ ſorgniß reize.
Die nächſten Tage beſtätigten des Arztes Ausſpruch. Der König fühlte ſich kräftiger und ſprach ſchon davon, nach Beendigung des Reichstages ſich wieder an die Spitze ſeines Heeres in Seeland zu ſtellen., ja er be⸗ rechnete den Tag ſeiner Abreiſe nach Kronborg. Gott hatte es anders beſchloſſen. Am 7. Februar trat plötz⸗ lich ein heftiges Fieber ein, das ſchnell einen lebens⸗ gefährlichen Character annahm. Alle Bemühungen Dr. Köſters, alle Gebete der Königin und ſeiner Getreuen konnten des Himmels unerforſchlichen Rathſchluß nicht ändern. Karl Guſtav ſelbſt erkannte klar, daß ſeine Stunde gekommen ſei und hatte dem Tode zu oft in der Feldſchlacht ins Auge geſehen, als daß er ihn fürchten konnte. Mit ungetrübter Geiſteskraft bis zum letzten Augenblicke ordnete er alle Angelegenheiten des Reichs, beſtellte zur Regentin während der Minderjäh⸗
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