Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Dienſt hatte und nachdem alle andern Herren entlaſſen, von ihm zurückgehalten worden war.

Eure Majeſtät haben vielleicht nicht mehr Zeit dazu autwortete Krockow.

Was meinſt Du? fuhr der König auf und drückte die Hand an die Stirn, indem er ihn betroffen anſah. Ich meine, es wird früher Friede geſchloſſen werden, erklärte Krockow.

Der König ſchwieg eine Weile und athmete tief auf, die Hand noch immer an die Stirn gepreßt.Ich verſtand Dich als einen unwillkührlichen Propheten, ſagte er dann kurz abbrechend und entließ den Pathen, um noch mit dem Staatsſecretair Ehrenſten zu arbei⸗ ten. Krockow wagte noch eine Warnung vor dieſer an⸗ geſtrengten Thätigkeit, welche auch der Leibarzt wider⸗ rathe, aber der König wies ihn damit ab.

Allerdings war Karl Guſtav ſchon ſeit einigen Tagen unwohl, aber er ließ ſich dadurch nicht einen Moment abhalten, ſich den Regierungsgeſchäften, wie den Verhandlungen mit den Geſandten der vermitteln⸗ den Mächte, den Operationsplänen für den Krieg im kommenden Frühlinge, wie dem Fortgange des Reichs⸗ tags zu widmen. Kein Wunder, daß Alles, was ſeit vorigen Herbſt auf ihn geiſtig eingeſtürmt war, auch