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ßende Wogen von Stürmen noch wilder aufgeregt wur⸗ den und es blieb denn nichts weiter übrig, als wieder auf die Ueberfahrt und Landung zurückzukommen, zu welcher dann auch alle Anſtalten getroffen wurden. Dieſe erforderten jedoch mehr Zeit, als der König wünſchte und er war zuweilen ſehr unzufrieden mit ſei⸗ nen Dienern, welche ſeiner Feuerſeele ſtets zu ſchwer⸗ füllig in der Vollſtreckung ſeiner Befehle erſchienen. So vergingen die erſten Wochen des neuen Jahres, ehe die Schilfe bei Alſen und Middelfahrt ihre Sta⸗ tionen eingenommen hatten und als die Einſchiffung beginnen ſollte, warf ſich abermals hemmend der Froſt dazwiſchen, der gleichwohl nicht ſtark genug war, um einen Zug über das Eis hoffen zu laſſen.
„Habt ihr mir die Nachrichten geſammelt?“ fragte der König, welcher in ſeinem Sitze zu Wismar die Witterung täglich ſelbſt beobachtete, ſeine Umgebung, „die Nachrichten, wie oft der kleine Belt in letzten Zei⸗
ten zugefroren geweſen? Ihr Güldenklau, als ſtudier⸗ ter und gelahrter Mann, wolltet mir darüber Bericht
erſtatten?“
„Ich habe dazu nur Euer Majeſtät Befehl er⸗
wartet,“ ſagte der Reichsrath.
Der König wußte, was Güldenklau damit ſagen wollte; es hatte ſich in den letzten Tagen Niemand
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