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ſchluß längſt gefaßt. Dänemark zuerſt, dann die andern!
Am heiligen Weihnachtsabend erging von Wis⸗ mar der Befehl an den Reichsadmiral Wrangel, trotz der böſen Jahreszeit mit allen Schiffen, welche er ihm zur Verfügung ſtellen werde, die Landung auf Fünen zu bewirken. Da kam eine friſche Bewegung unter die ſchwediſchen Truppen, welche ſogleich aus den Quar⸗ tieren aufbrechen mußten, um ſich an den bezeichneten Punkten zuſammen zu ziehen. Hatten bisher die Dänen überall weichen müſſen, ſo hoffte man auch, ſie nun im Herzen ihres Reiches mit leichter Mühe zu beſie⸗ gen. Ein ſchlimmes Weihnachtsfeſt für die armen Be⸗ wohner des Landes! In den Feiertagen trat Froſtwet⸗ ter ein, welches ſo ſtreng wurde, daß der König durch einen neuen Befehl die Ausführung der ſchon ange- ordneten Operation verſchob und abwarten wollte, bis das Eis, das ſich bereits über den Belt gelegt hatte, ſtark genug ſein werde, den Kriegsmarſch eines ganzen Heeres zu tragen.
Indeſſen wurde dieſe Hoffnung, für welche einige frühere, wenn auch ſeltene Erſcheinungen ſprachen, im eigentlichen Sinne bald zu Waſſer. Zu Neujahr ſchon fing es wieder an zu thauen, das Eis verſchwand von der Oberfläche der Meerenge, deren ohnehin rei⸗


