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getraut, den Gebieter, deſſen Laune durch viele Nach⸗ richten, die ihm auch vom Frankfurter Reichstage her zugegangen, verbittert war, ohne beſondere Aufforde⸗ rung zu nahen.—„Sprecht denn!“ ſagte er ruhig. „Ich habe mein Amt als Wetterprophet aufgegeben und will lieber auf die Vergangenheit bauen.“
„Die älteſten Nachrichten, ſo man über das Zu⸗ frieren dieſer höchſt gefährlichen Meerenge hat,“ be⸗ gann Güldenklau,„reichen bis in das Jahr Eintau⸗ ſend Acht und Vierzig—“
„Gott ſchütze mich!“ rief der König.„Wollt Ihr nicht lieber von der Sündfluth anfangen? Ich ver⸗ lange nur zu wiſſen, wie oft der kleine Belt in un⸗ ſerm Säculo zugefroren iſt.“
„Zweimal, Majeſtät. Anno zwanzig und fünf und dreißig.“
„Zweimal nur in einem halben Jahrhundert?“ rief Karl Gnuſtav.
„Eure Majeſtät wolle bedenken, daß der Belt eine reißende Strömung aus der Oſtſee in das Katte⸗ gat, oder wie es die Dänen nennen, Skagerak hat und folglich ein überaus ſtarker Froſt dazu gehört, ihn zu bändigen. Der Fall, daß er feſt mit Eis belegt iſt, kann alſo nur ſelten eintreten.“
„Woher habt Ihr Eure Nachrichten?“ fragte der König unmuthig.


