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traf! Wie Alles ſteht, wären ſie wohl feindlich auf einander geſtoßen!“
„Gott wolle ſie nicht im Felde zuſammen führen!“ ſagte Ebba mit einem inbrünſtigen Seufzer.—„Wo unſer Sohn jetzt ſein mag? Vielleicht zu dieſer Stunde in der Feldſchlacht, in Todesgefahr!“ Ihre Hände fal⸗ teten ſich unwillkührlich, um für den Liebling zu beten.
In der Feldſchlacht ſtand er nicht, zu einer Feld⸗ ſchlacht war es überhaupt nicht gekommen, aber der Todesgefahr ging er entgegen. Der König, der ſeiner nicht vergaß, hatte ihn aus dem Lager vor Friedrichs⸗ odde nach Wismar beſcheiden laſſen, um ihn der flie⸗
genden Schaar zuzutheilen, welche beſtimmt war, ſeine
Heimath von den eingedrungenen Polen zu befreien. Als dieſe jedoch durch die Nachricht, daß ſich ſchwe⸗ diſche Truppen bei Wismar ſammelten, ſchon verſcheucht worden waren, hatte der König ſeine Streitkräfte wie⸗ der zu dem Unternehmen, mit welchem er den Feldzug dieſes Jahres krönen wollte, abrücken laſſen. Seine Flotte hatte der Däniſchen wirklich ein Seetreffen bei der Inſel Moen, welche die Meerenge zwiſchen Falſter und Seeland deckt, geliefert, aber dies Treffen war unentſchieden geblieben; die ſchwediſche Flotte, 26 könig⸗ liche Schiffe und 20 Kauffahrer, welche zum Kriegs⸗ dienſte eingerichtet worden, waren dann in den Hafen Gufeck, Karl X. Guſtav. 1. 16


