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nicht. Zwei Tage, nachdem Friedrich in Loſſin geweſen war, nahm ſein Vater, wie es ſchon vorher beſchloſſen, Abſchied, und kein Wort, wie es doch ſo natürlich ge⸗ weſen wäre, kam über ſeine Lippen. Nur gegen Erika, aber gegen dieſe ganz allein, daß es Niemand hörte, ſagte er am Morgen, ehe er aufbrach:„Dich ſehe ich einmal in Wildenitz wieder! Kämſt Du gern dorthin und bliebſt dort, Kleine?“ Als ſie unſchuldig das be⸗ jaht und zu ihm aufgeſehen, erröthete ſie plötzlich, ſie wußte ſelbſt nicht warum, daß ihr die Purpurglut über Wangen und Stirn bis unter das braune geſcheitelte
Haar wogte.„Es bleibt dabei!“ ſagte der Oheim
freundlich und dann folgte bald ſein Abſchied. Barnim begleitete ihn zu Pferde, wie er ihn im Sommer ein⸗ geholt hatte, und trennte ſich erſt ſpät von ihm.— „Ich komme wieder oder Du kommſt zu mir,“ ſagte Detlev. „Wenn Frieden iſt,“ erwiederte Barnim.— Als er zu ſeiner Frau zurückkehrte, erzählte ihm dieſe, was ihr Erika geſagt hatte und Barnim ſchüttelte den Kopf. —„Er hat ſeine eigenen Einfälle und Anſchläge, da⸗ bei bleibt er und ſein Kopf iſt dann ſo dick und hart, daß nichts mit ihm anzufangen iſt.— Lieb iſt mir nur, Ebba, daß Karl nicht hier mit Fritz zuſammen


