Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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getragen hat, und doch hat er es gethan, weil es ſo beſſer war. Ahme ſein Beiſpiel nach!

Bei dieſem Vergleiche, der eben ſo wunderlich war, als der Einfall, eine Aehnlichkeit als Hinderniß für Brautleute anzuſehen, ſah Friedrich ſeinen Vater mit einem ſo erſtaunten und zweifelhaften Blicke an, daß dieſer böſe wurde.Kurz und gut, ſagte er,ich bin der Meinung, daß Du gar nicht erſt abwarten ſollteſt, bis ſie von der Kindstaufe nach Hauſe kommen, ſon⸗ dern, wenn Mann und Roß ſatt ſind, er ſchloß mit einer Handbewegung, welche Fritz nicht mißver⸗ ſtehen konnte.

Wenn mein Herr Vater beſiehlt erwie⸗ derte er, jetzt mit geſenkten Augen, um ſich nicht zu verrathen.

Befehlen! Ich meine es gut mit Dir und mit der Kleinen und daß ich Dir's kurz ſage, mir iſt vor einiger Zeit ein böſer Traum gekommen, der läßt mir keine Ruh. Die ſelige Mutter erſchien mir und drohte mir und es war, als ſtündeſt Du an ihrer Seite da erwachte ich wie in Schweiß gebadet und mein erſter Gedanke war, es iſt wohl ſündhaft, die Kinder zuſammen zu geben. Du biſt freilich wohl im Feldlager einer von den Ungläubigen geworden, hältſt nichts mehr von Träumen und lachſt mich gar aus,