Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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willkommen biſt, weißt Du. Hilf bitten, Frau, daß wir eine Zuſage bekommen!

Wahrlich, Herr Schwager, Ihr könntet uns keine größere Freude machen! ſagte die Hausfrau, indem ſie ihre Klaren blauen Augen freundlich auf ihn rich⸗ tete. Auch Erika blickte zu ihm auf, doch ſank ihr Auge, als es dem ſeinigen begegnete, gleich wieder zu Boden.

Habt Dank allzuſammen! erwiederte Detlev. Da Ihr mich durch den Fritz, als er im vorigen Winter bei Euch war, ſo gar herzlich eingeladen habt, bin ich jetzt gekommen, denn man weiß nicht wie lange man lebt und wir haben uns ſo lange nicht gefehen,

auch die Frau Schwägerin und die kleine Jungfer

Nichte wollte ich gern einmal kennen lernen. Wenn Ihr mich haben wollt, bleibe ich ſchon eine Weile bei Euch, aber ehe der Wind über die Haferſtoppeln geht, muß ich wieder nach Hauſe reiten.

Das wird ſich finden! rief Barnim.Vorerſt haben wir Dich hier und Frau Ebba mag ſehen, wie ſie es Dir recht lieb macht, damit Du den Wind über die Stoppeln und über den Schnee gehen läßeſt und nicht mehr daran denkſt, zum Aufbruch zu blaſen. Eſſen wir bald? Du haſt Dich ſchlecht eingerichtet, Detlev, daß Du nicht zum Mittag gekommen biſt, mußt ja hungrig ſein wie ein Wolf.