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ein einſames Leben führſt, wenn Dich auch noch ſo viel Nachbarn beſuchen. Dein Sohn wird ſobald nicht heim⸗ kehren, denn wer einmal das ſchöne Kriegsleben geko⸗ ſtet hat, nicht wahr, Ebba? der gewöhnt ſich ſchwer daran, auf ſeiner Scholle wieder ſtill zu ſitzen.“
„Ihr habt Euch bis jetzt noch nicht recht daran gewöhnt, Barnim!“ antwortete die angerufene Frau lächelnd.
Detlev ſah ſie forſchend an, er hatte ſie bis jetzt noch nicht voll in's Auge gefaßt, da ſeine Aufmerk⸗ ſamkeit mehr von der Tochter angezogen worden war. Beide ſahen ſich, wie er jetzt wahrnahm, durchaus nicht ähnlich.
„Hörſt alſo ein vollgiltig Zeugniß,“ fuhr Bar⸗ nim gegen den Bruder fort.„Ich hatte ein trautes Weib und zwei Kinder zu Hauſe und kam nur, wenns einmal anging, oder während der Winterquartiere, heim. Was ſollte den Fritz, wenn er den Herrn Vater auch noch ſo lieb hat, wohl nach Hauſe treiben, wo er drau⸗ ßen Gelegenheit zu Ruhm und Ehre vor ſich hat! Alſo überlege Dir's, Alter. Deine Wirthſchaft geht ih⸗ ren Gang, Du ſagſt ſelbſt, daß Du gutes und treues Geſinde haſt. Bleib' darum hier. In Deiner alten Stube findeſt Du Alles, wie es ſonſt geweſen iſt und
Du kannſt leben, ganz wie Dir's gefüllt. Daß Du uns Guſeck, Karl X. Guſtav. 1. 2


