Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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nungsaustauſch langſam geritten, nahten aber nun dem Ausgange und ihr Geſpräch wurde dadurch von den Welthändeln wieder auf ihre eigenen Angelegenheiten gelenkt Barnim freute ſich, daß der Bruder, welcher in langen Jahren dieſe Gegend nicht betreten hatte, noch ſo gut Beſcheid wußte und fragte nun ſeinerſeits, wie es ihm daheim, wo er gegenwärtig ja ganz allein ſei, ergehe. Detlev erklärte ſich zufrieden; ſeine Frau, die ihm vor zehn Jahren geſtorben, könne ihm freilich Niemand erſetzen, aber er habe eine tüchtige Wirth⸗ ſchafterin, die das Hausweſen in Ordnung halte, über⸗ haupt gutes und treues Geſinde, dem er wenig auf die Finger zu ſehen brauche und der Krieg in Polen werde ja doch nicht ewig dauern, dann komme der Fritz wie⸗ der heim.

Und wird Dir gewiß bald auch eine Schwie⸗ gertochter zuführen? fragte Barnim.

Detlev warf dem Bruder, der ihm vielleicht eine Falle legen wollte, einen Seitenblick zu und antwor⸗

tete:Das mag er thun, wenn ſie ein braves Mäd⸗

chen von echtem pommerſchen Geblüt iſt.

Eine Märkerin wäre Dir alſo ſchon nicht recht? fragte Barnim lachend.Du kannſt es nicht laſſen,

mir meine Heirath vorzurücken und meine Frau muß

ſich wahrhaft fürchten, Dir unter die Augen zu treten.