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langen Reiterpiſtolen aus ſeiner Holfter und hieß Malte das kurze Schwert ziehen, das auch dieſer an der Seite trug.
Da trabte unter den Eichen ein einzelner Reiter daher, welcher bei dem Anblicke der beiden Bewaffne⸗ ten, die ihm hier aufzulauern ſchienen, zuerſt ſtutzte, dann aber ſein Pferd im Galopp anſprengte und mit einem lauten Ruf, der wie ein fremdländiſcher Schlacht⸗ ruf klang, herangejagt kam
„Barnim!“ ſchrie jetzt der alte Herr, der ſchon das Piſtol auf ihn angeſchlagen hatte und lachte ſo übermäßig, daß es weit durch den Wald ſchallte, wäh⸗ rend er das Feuerrohr ſinken ließ und Jenem ebenſo ſchnell entgegen ritt. Der Knecht lachte ſeinerſeits auch und ſteckte die Klinge wieder ein.
„Nun, Detlev!“ rief der Ankommende luſtig. „Du führſt Dich gut auf! Meldeſt Dich an, ich reite Dir entgegen und Du legſt mir einen Hinterhalt, wie ein Raubritter.“
Beide reichten ſich die Hände und ſchüttelten ſie ſo herzhaft, als wollten ſie einander vom Pferde rei⸗ ßen. Dann ſetzten ſie ſich auf dem Waldwege, welchen der Andere gekommen war, in Bewegung und Malte folgte ihnen in gebührender Entfernung. Er hatte den fremden ſtattlichen Mann, der noch um eine halbe


