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zeitig erwacht, mit ſchneller Beſinnung aufgeſprungen und den Pferden, welche dicht an ihn vorüber liefen, in den Zügel gefallen, ſo daß er ſie gleich zum Ste⸗ hen brachte.
„Nun, Malte, plagt Dich der Düvel!“ rief er la⸗ chend in ſeiner plattdeutſchen Mundart
Der Knecht machte ſeinen Fuß los, nahm die Zügel der beiden Pferde wieder auf, ſah nach, ob et⸗ was geſprengt war und ſagte dann mit vollkommenem Gleichmuth:„Das haben ſie ſich noch nicht unterſtan⸗ den, geſtrenger Herr.“
In dieſem Augenblicke hörten ſie erſt die Ur⸗ ſache, welche die Pferde wild gemacht haben mochte: ein lautes Gewieher im tiefen Walde, welches ſie das erſte Mal im Schlafe nicht vernommen hatten, und nun ganz deutlich auf dem feſten Grunde einen nahen⸗ den Hufſchlag. Ohne Befehl hielt der Knecht ſogleich den Steigbügel ſeines Herrn, der ſich mit einer Ge⸗ wandheit in den Sattel ſchwang, welche man ſeiner Leibesſchwere nicht zugetraut hätte, dann warſ ſich auch Malte ſchnell auf ſein Pferd und Beide ſahen nach ihren Waffen. Es war zwar Frieden in dieſem Lande und kein fremder Feind zu fürchten, aber die Zeiten machten es doch immer rathſam, auf ſeiner Hut zu ſein. Der alte Herr zog bedächtig eine der beiden
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