Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Kopflänge größer ſchien, als ſein Herr, nie geſehen, aber er wußte jetzt, wer er war: der Bruder ſeines Herrn. Sie hatten ja zu diefem die weite Reiſe von jenſeit der Oder her unternommen.

Biſt wohlauf, Barnim? fragte der dicke Herr ſeinen Bruder mit freundlichen Blicken muſternd.Was macht die Frau Liebſte? Und der Sohn draußen in Polen?

Gott ſei Dank, Detlev, Alles geſund, erwie⸗ derte Barnim.Nach Erika fragſt Du gar nicht haſs wohl ganz vergeſſen, daß ich noch eine Tochter habe, wie?

O nein, ich entſinne mich! Nur auf den ſchwe⸗ diſchen Namen konnte ich nicht gleich fallen, ich bin nur an die pommerſchen gewöhnt, Barnim.

Die Mutter wünſchte den Namen, Detlev, Du weißt es ja. Ich hätte mir freilich nach Deinem Wunſche lieber gar keine Schwedin zur Frau nehmen ſollen, nicht wahr? ſetzte er lachend hinzu.Wir wol⸗ len aber unſere alten Streitſachen nicht gleich wieder arffriſchen, wo wir uns kaum nach ſo vielen Jahren die Hand gegeben haben.

Haſt Recht, Barnim, erwiederte der dicke Herr. Indeſſen aber! Warum ſollteſt Du Dir keine Schwe⸗ din freien? Darüber habe ich wohl mein Lebtage