Teil eines Werkes 
4. Bd. (1860)
Entstehung
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Wunſch ihrer Gräfin gethan, bei jener Entdeckung ſchon vor ihrer Verlobung anerkannt habe.

So plauderte ſie noch lange und erzählte auch von ihrer Gräfin, wie engelsgut dieſe noch immer gegen ſie ſei und eigentlich ihr Glück begründet habe. Da kam Rie⸗ dau zurück. Er war von Kathi's Erſcheinung überraſcht und wünſchte ihr von Herzen Glück. Sie entfernte ſich nun, von Cajetana mit Grüßen beauftragt und der Ver⸗ heißung ihres baldigen Beſuchs in der Sanct Annen⸗ gaſſe. Max konnte ihre Entfernung kaum erwarten, um Cajetana zu berichten, daß er Trautſon begegnet ſei und dieſer ihn nicht entlaſſen, ſondern mit ſich genommen habe, um ihn mit dem Stande der Cronberg'ſchen Schenkung bekannt zu machen. Der Reichsgraf war zu Wien, hatte von Wratislaw gehört, daß Riedau baldigſt ankommen müſſe, und wollte nun ſeine Verwandte ſelbſt feierlichſt in das ihr zugedachte Beſitzthum einführen. Die einſtige Schwachheit hatte er nach Trautſon's Zeugniß überwunden und nahm auch bereits wieder unter ſeines Veit's Pflege erfreulich zu.Du wirſt Dir denn ſchon gefallen laſſen, ſchloß Max,in der Karoſſe mit den Tigerpferden Deine feierliche Auffahrt in Deine künftige Wohnung zu halten. Dort weiß ich Dich in Zukunſt wohl und ſicher geborgen, wenn ich im Felde für meinen Kaiſer und ſein gutes Recht