kämpfe, und alle Winter komme ich nach Wien, bis endlich Friede wird!“
Er ahnte nicht, daß der Kampf um das gute Recht des Hauſes Oeſterreich gegen Frankreich und im eigenen Lande gegen Rebellen noch ſo lange Jahre dauern ſollte; aber der Friede, der, wenn er auch nicht Alles brachte, was Oeſterreich zuſtand, nicht die Krone Spaniens, aber och weite und ſchöne Beſitzungen der Niederlande, Mailand, Mantua, Neapel, Sardinien!— dieſer Friede
kam endlich doch!—
Cajetana ergab ſich um ihres Kindes willen in Alles, was Mar für ihre Zukunft ſchon im Voraus heute anordnete. Sie fragte ihn dann nach ſeiner Schweſter.
Er hatte ſie gefunden, mit dem Schickſal ausgeſöhnt, ihre
Schweſter, wie ſie Cajetana genannt, mit offenen Armen
erwartend.
„Wenn all das, was mit mir geſchehen ſoll, nur vorüber wäre!“ ſeufzte Cajetana.„Ich fürchte mich vor dieſer Begegnung, die mich tief beſchämt und wo ich doch ſoviel Dank ſchuldig bin. Nur freue ich mich, daß ich
meine liebe Frau von Birkenfeld wieder ſehen ſoll und
daß ſie nun doch wohl bei mir bleibt, wenn Du mich in
Wien zurücklaſſen willſt— iſt es Dein Ernſt?“
Er hatte ſeine Meldungen auf Morgen verſchoben und kannte daher ſeine Beſtimmung nicht, die ihn vorerſt
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