Teil eines Werkes 
4. Bd. (1860)
Entstehung
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kennen. Er betrachtete ihn aber nicht als einen bleibenden, da er nicht vom Regiment genommen, nur zur beſonderen Dienſtleiſtung auf eine Zeitlang berufen war.

Der Frühling erleichterte die Reiſe, für welche Rie⸗ dau aber doch alle Vorſicht in Bezug auf das ſpätere Er⸗ wachen der Natur im Gebirge getroffen hatte. Sie ge⸗ langten glücklich hinüber, und Cajetana beſtand nun dar⸗ auf, Frau von Birkenfeld in Stauffenried zu beſuchen. Der Umweg war jedoch vergeblich, Stauffenried war verkauft; die Gräfin hatte es wohl vergeſſen, oder es nicht für werth erachtet, zu ſchreiben. Der neue Beſitzer wußte nicht, wohin Frau von Birkenfeld gezogen, auch in Salzburg war nichts von ihr zu erfahren.Die Grä⸗ fin hat ſie zu ſich genommen, ſagte Cajetana, und täuſchte ſich darin nicht.

Was harrte zu Wien Alles auf Cajetana! Ihr Herz klopfte, aber ihr Auge ſtrahlte, als ſie unter ſo völlig veränderten Umſtänden in die Kaiſerſtadt einfuhr, jetzt die Gattin eines edlen, ritterlichen Mannes, welcher ſich ſelbſt die Auszeichnung verdankte, die ihm auf ſeiner Laufbahn geworden war und damals, als ſie durch dies Thor den Weg nach dem fernen Salzburg ein⸗ geſchlagen hatte, eine Geächtete Konnte man es ihr ver⸗ denken, daß ſie einen hellen Blick nach Gumpendorf hin⸗