für Cajetana wieder eine lange Zeit ungeſtörten friedli⸗ chen Glückes ein. Es wurde erhöht durch die Mutter⸗ freuden, deren ſie hier theilhaftig wurde, und wenn da⸗ mit auch neue Sorgen, neue Anſprüche kamen, ſo wur⸗ den dieſe doch durch die neue Seligkeit bei Weitem über⸗ wogen. Riedau aber dachte nun zuweilen ernſtlich an eine längere Trennung, und wenn er noch nicht mit Ca⸗ jetana davon ſprach, ſo war es, um ſie nicht zu beun⸗ ruhigen und weil er hoffte, daß bald eine Entſcheidung über ihn ſelbſt erfolgen werde; denn Prinz Eugen, als er vor ſeinem Abgange nach Wien das Regiment zum Letzten⸗ male gemuſtert, hatte ein inhaltſchweres Wort zu ihm geſagt. „Ich rechne auf Euch, Hauptmann Riedau, wenn ich Euer anderswo bedarf,“ war des Prinzen Aeußerung geweſen, worauf Max mit Freude die dankbare Verſicherung ſeiner ſteten Bereitſchaft für des Feldherrn Befehle gegeben. Da hatte der Soldat geſprochen, nun aber erwachte die Sorge des Gatten und Vaters und er mußte oft an Stauffenried denken. Wenn er jedoch gegen Cajetana ein Wort äußerte, daß ſie mit dem Kinde bei dem neuen Feldzuge geſteigerten Gefahren entgegen gehe, hatte ſie immer muthig geantwortet:„Wir ſtehen in Gottes Hand, und wer an ſeinem Platz iſt, der muß Alles neh⸗ men, wie es kommt. Mein Platz iſt bei Dir, ich habe ſonſt keine Heimath. Unſern Knaben wird Gott uns be⸗
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